Fremde Federn, Teil 2: Vom Kochen mit Apfelwein. Von Andreas Eggenwirth.

Als slow-food-geprägter Mahner und Förderer für eine zukunftsorientierte Apfelweinqualität  bin ich wahrscheinlich dem einen
oder anderen schon bekannt.
Die von uns, der Apfel-Compagnie, veranstaltete Hessische Apfelweinsoiree mit den Verleihungen der Pommes d’Or für die
besten hessischen Apfelweine und –Sekte des Jahres ist ein Beleg dafür.

Doch den „Koch“ in mir habe ich bisher nur selten sprechen lassen. Jetzt nutze ich die Gelegenheit und bitte um ein kleines Ohr:

Ausgangspunkt ist das Kochen mit Apfelwein und wenn es besonders anspruchsvoll sein soll mit sortenreinen Apfelweinen.
Die klassische französische Küche ist seit Jahrhunderten ein lobendes Beispiel, hier wird mit Weiß- und Rotwein gekocht
und besonders raffinierte Rezepte fordern den Cognac ein.
Das von Könnern Gekochte schmeckt nicht nur besonders gut, sondern passt auch ideal zu den begleitenden Getränken.
Und alle sind zufrieden.

Die Entwicklung in der Vielfalt der Apfelweine lässt hoffen, dass die zögerlichen Anfänge in den feinen Küchen der Region
konsequenter umgesetzt werden.
Der damit mögliche Erfolg ist nur erreichbar, wenn Apfelwein-Macher und Köche sich ständig austauschen.
Die deutschen Weinmacher haben es uns in den 70er Jahren vorgemacht. Heute ist Deutscher Wein „In“.

Lasst uns beim Handkäs mit Musik beginnen: Weinessig raus, Apfelessig rein. Das wäre ein Anfang.

Meine Empfehlung zum Weihnachtsfest: Weißes Apfeltiramisu mit Mandelbaisers.
Rezept anfordern: info@gourmetconnect.de

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