Kategorie-Archiv: Allgemein

Kurz gemeldet! ApfelweinTV und Apfelweinartikel

Ahoi. Wir möchten auf zwei eher multimediale Beiträge hinweisen. Zum einen wurde am 15. Juni vom Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaftkelterer e.V. die TV-Plattform www.apfelwein.tv ins Leben gerufen. Dies geschah in Zusammenarbeit mit der Qualitätsmarke “Geprüfte Qualität Hessen” und der Naturschutz Akademie.

“Das Einstellen von professionellen und privaten Videos ermöglicht es, den Apfelwein in seiner ganzen Vielfalt zu präsentieren. Keltereien können ihre Imagefilme zeigen und Apfelwein-Liebhaber ihre persönlichen Momente mit dem hessischen Nationalgetränk festhalten. Zum Start der Webseite suchen die Mitglieder des Verbandes der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e.V. den besten, kreativsten oder witzigsten Apfelwein-Film. Den Sieger und zehn seiner Freunde erwartet ein abwechslungsreicher Aktionstag in einer Kelterei.”

Der zweite Punkt ist ein Radiobeitrag von HR 4 über Artikel zum Thema Apfelwein. Berichtet wird über die Neuauflage des Apfelweinquartetts vom Frankfurter Spielbetrieb, Accessoires und Apfelweinzubehör von BEMBEL-WITH-CARE und rippi, dem Kindertrinkbecher für kleine Hessen, von BEMBELbabe.

Viel Spass beim Anschauen, Reinhören, Durchklicken und eventuellen Filme machen .

Selbstverständlich werden alle erwähnten Links in unsere Blogroll aufgenommen.

Beitrag HR4 Juni 2009 – Apfelweinartikel

 

Apfelweinabend im Frankfurter “Buchwald”

Wir weisen auf noch einen Termin im März hin.
Der neue Wirt im Buchwald Niko Funk wird am 28. März seinen ersten Apfelwein-Abend mit einer Auswahl der Apfelweine aus der Kelterei von Jörg Stier bestreiten. Die Apfelweine, die Küche des Buchwald und das gemütliche Interieur sind neben der Wirtshausmusike von Gerd Müller und den schoppen- und welterklärenden Ein- und Auslassungen des Keltermeisters Stier das, was diese Apfelweinabende im Buchwald bei vielen seit Jahren so beliebt machen. Infos und Reservierung unter 069/46003272.

 

Was ist eigentlich….? Teil 3: Die Streuobstwiese

Jeder hat schon mal eine gesehen, viele wissen aber nicht so richtig, was das überhaupt ist. Oft findet man sie am Stadtrand, auch am Rand von anderen landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Was dem Winzer sein Weinberg, ist dem Kelterer seine Streuobstwiese. Sollte es zumindest sein. Je größer eine Kelterei, desto eher wird Obst sonstwoher dazugekauft. Das Alte Land und die Bodenseeregion etwa sind Apfelanbaugebiete, auf die dann zurückgegriffen werden kann.

Oder man kauft sich gleich Konzentrat, aber das ist wieder eine andere Sache. Es soll ja einen Kelterer geben, der gesagt haben soll: “Ich bin froh um jeden Apfel, der nicht auf meinen Hof gelangt.” Der hätte bei der Berufswahl vielleicht etwas länger überlegen sollen.

Auf einer Streuobstwiese stehen jedenfalls die Obstbäume wie verstreut herum, nicht in Reih´und Glied wie auf einer Plantage. Traditionell stehen dort Hochstämme, Bäume mit einem Astansatz ab ca 1,60-1,80 m. Auf diesen Wiesen, an diesen Bäumen, wachsen die Sorten, die für die Apfelweinherstellung gut geeignet sind. Schafsnase, Bohnapfel, Trierer Weinapfel, Heuchelheimer Schneeapfel, etc, pp. Sorten mit guten Gerbstoff- und Säurewerten. Seit längerem auch Goldparmäne, Boskoop und Kaiser Wilhelm. Die klassische Streuobstwiese wird doppelt genutzt. Unten Ackerbau, oben Obst. Natürlich nicht nur Äpfel, sondern auch Birnen, Zwetschgen, Kirschen, auch mal Quitten.

Die Streuobstwiese dient vielen Arten als Speisekammer und Wohnzimmer. Mit einer Vielfalt von 4-5000 Arten ist sie das artenreichste Biotop Europas. Biodiversität direkt vor der Haustür. Der Gartenrotschwanz ist etwa so eine besondere Art, die ohne Streuobstwiese noch seltener wäre. Auch der Steinkauz, Fledermausarten, der Grünspecht und verschiedene Orchideenarten fühlen sich in der Streuobstwiese besonders wohl und brauchen sie als Lebensraum.

Die Streuobstfläche in Hessen beträgt laut einer Biotopkartierung aus dem Jahr 2006 9.500 Hektar (Quelle: BUND). Das sind rund 0,5% der Hessischen Landesfläche. Heute dürfte die Fläche kleiner sein. Wachstum von Siedlungen und Gemeinden und andere Bauvorhaben dezimieren die Fläche immer mehr.

Aluminiumgehalt in vier Fruchtsäften und Apfelweinen

Aluminiumgehalt in vier Fruchtsäften und Apfelweinen

Lebensmittelprüfer des Hessischen Landeslabors haben in vier Fruchtsäften und Apfelweinen einen zu hohen Aluminiumgehalt festgestellt.

Hier geht es zum Artikel.

 

Was ist eigentlich….? Teil 2: Apfelsaftkonzentrat

Ein Schreckenswort geht um im Kreis der Apfelweinfreunde: Apfelsaftkonzentrat. Immer wieder mal ist die Rede von “Lügenwirten” und “Lügenkelterern”, die ihren Kunden aus Konzentrat hergestellten Apfelwein anbieten und Redaktionen schicken alle Jahre wieder Reporter aus, die investigativ recherchieren sollen, wer wofür Konzentrat verwendet oder nicht.

Was ist denn Apfelsaftkonzentrat? Der Name sagt es, es ist konzentrierter Apfelsaft. Eingedickter Apfelsaft. Apfelsdicksaft. Andere Dicksäfte werden in der Küche verwendet um Speisen zu süßen, dazu dient zB Agavendicksaft. Dicksaft klingt gleich viel weniger schlimm als Konzentrat, freundlich und ein bisschen nach Reformhaus. Der größte Anteil der bei uns verkauften Fruchstäfte ist selbstverständlich aus Konzentrat hergestellt.

Früher wurde Fruchtsaft tatsächlich mittels Hitze konzentriert. Auf diese Weise eingedickter Saft schmeckt fahl und lasch, Hitze tut dem Saft nicht gut. Ein Wein aus so einem Konzentrat schmeckt einfach nicht mehr so, wie er schmecken soll. Heute wird das aber anders gemacht. Die Säfte werden nicht mehr durch Erhitzen konzentriert, sondern mittels Vakuum. Dieses Verfahren schont die Aromen und Inhaltsstoffe der Früchte.

Säfte werden aus unterschiedlichen Gründen konzentriert. Das Volumen wird verringert, das spart Lagerkosten. Menschen, die sich mit Konzentraten auskennen, sagen, das Konzentrieren des Saftes trage zur Qualitätssicherung bei. Wenn dann neuer Apfelwein oder Apfelsaft gebraucht wird, wird der Saft einfach rückverdünnt. Soll er Wein werden, kommt eine Hefe dazu und er wird vergoren. Natürlich ist es auch viel einfacher, Konzentrat einzukaufen und zu verwenden, als aufwendig Äpfel ernten und verarbeiten zu müssen…

Besonders die großen Keltereien sind mitunter auf Konzentrate angewiesen. Die Rohstoffe für Ihre Produkte stehen überhaupt nicht in dem Umfang zur Verfügung, der gebraucht wird, um all den Apfelwein herzustellen. Man könnte natürlich auch eine Diskussion darüber anfangen, ob große Keltereien nicht etwas mehr für Erhalt und Wohlergehen von Streuobstwiesen tun könnten, von wo sie ihre Äpfel dann auch wieder beziehen könnten.

Was ist eigentlich…? Teil 1: Der Speierling.

Entgegen der landläufigen Meinung ist der Speierling weder Apfel noch Birne. Er gehört in die Familie der Sorbusfrüchte. Lateinischer Name: Sorbus domestica. Andere Sorbusarten sind die Mehlbeere (Sorbus aria), die Elsbeere (Sorbus torminalis), und die Vogelbeere oder Eberesche (Sorbus aucuparia).

Zum richtigen Zeitpunkt und vor der Reife (Mitte bis Ende September) geerntet, enthält der Speierling einen ausgesprochen hohen Gersbstoffanteil. Dann schmeckt er so bitter und wirkt so stark zusammenziehend (adstringierend) auf die Mundschleimhaut, dass man das abgebissene Stück auf schnellstem Wege wieder ausspeien möchte. Daher der Name.

Gibt man Speierlingssaft (unreif!) an den zu vergärenden Apfelsaft, und zwar nicht mehr als 1 oder 2 % davon, treiben diese Gerbstoffe oder Polyphenole die Gärung des Apfelweins voran, machen ihn stabiler, konservieren ihn und geben ihm den typischen, harmonischen Geschmack, einen glänzenden, goldenen Farbton und eine leicht herbe, adstringierende Note. Je mehr Speierling, desto adstringierender. Zuviel macht den Apfelwein schnell bitter.

Der Speierling ist ein absolutes Qualitätsmerkmal für einen Apfelwein. Weil Ernte und Verarbeitung kostspielig und nicht ganz einfach sind und weil vornhemlich großen Keltereibetrieben die Sache zu kostspielig und aufwendig wurde, hat die Branche ihre Leitsätze kurzerhand geändert. In der nachgebesserten Version ist “Speierling” die Typisierungsbezeichnung für einen “gerbstoff- und säurebetonten” Apfelwein. Soll heißen: Jeder kann “Speierling” aufs Etikett schreiben, es muss aber keiner in der Flasche drin sein. Etikettenschwindel ist das. Am besten also: nachfragen.

Ist der Speierling reif, sieht er scheußlich-bräunlich-matschig aus, schmeckt aber 1a. Ein bisschen wie Marzipan. Hineinbeißen lohnt sehr. Bis ein Speierlingsbaum trägt, können gut 20 Jahre ins Land gehen. Die riesigen, landschaftsprägenden Bäume können bis zu 200 Jahre alt werden und so lange tragen sie auch.

Frohe Weihnachten und einen guten Start ins Neue Jahr. Stöffche Ahoi.

Geneigter Leser! Für 2008 verabschieden wir uns von der Oberfläche und freuen uns, Sie 2009 wieder in unserem Notizbüchlein begrüßen zu können. Wir werden Sie nach einer kurzen Pause bis Anfang Januar wieder mit Interessantem und Lesenswertem rund um die hessische Apfelweinproduktion versorgen.

Das kommende Jahr wird uns Gelegenheit bieten, das Apfelweinjahr von Anfang bis Ende zu begleiten. Wir bereiten vielfältige Berichterstattung von der Blüte bis in den Keller vor und freuen uns darauf, Sie weiterhin mit dem zu versorgen, was wir – und Sie hoffentlich auch – für wichtig, lesenswert und interessant halten. Bis dahin, alles Gute!

 

Schließlich ist bald Weihnachten. Und Silvester! Wir empfehlen Apfelschaumwein.

Apfelsekt, Abbelschambes, Was ist das eigentlich? Kleine Erklärung: Den ersten deutschen Schaumwein aus Äpfeln hat Carl Samuel Häusler hergestellt. Und das nicht, weil er so gern Champagner gemacht hätte, aber keine Trauben zur Hand hatte, sondern weil er wahrscheinlich ahnte, welch tolles Produkt ihm da gelingen würde. Wir wissen natürlich nichts von den geschmacklichen Eigenheiten der Häuslerschen Erzeugnisse, wissen aber um die Popularität von Apfelschaumweinen in der Folge. Schließlich wurde die Delikatesse von Deutschland aus in die ganze Welt geschickt. Hergestellt wird Apfelschaumwein (oder: sollte hergestellt werden) nach der Champagnermethode (ein Grundwein wird mit Champagnerhefen versetzt, gärt ein zweites Mal, kommt ins Rüttelpult, wird degorgiert).

Im niederschlesischen Grünberg lebte also besagter Erfinder und gründete eine Kellerei. 1820 stellte er seinen Apfelschaumwein her und war damit den deutschen Herstellern von Traubensekt um 8 Jahre voraus. Das Interesse an Apfelschaumweinen ging ab der Mitte der 1940er Jahre zurück, das Produkt verschwand von der Oberfläche. Erst Mitte der 1980er Jahre kam es durch die Arbeit kleiner Keltereien zu einer Renaissance, namentlich Jörg Stier (Maintal-Bischofsheim) machte sich um diese Wiedergeburt mit seinen Getränken verdient. Die Bandbreite von Perlendem und Schäumendem, die auch heute noch in diesem Betrieb hergestellt wird, ist lohnender Anreiz für einen Besuch dort.

Ein anderer Hersteller, der sein konventionelles, aber erstklassiges Apfelweinsortiment (unter anderem) mit hervorragenden Apfelschaumweinen abrundet, ist die Kelterei von Gerhard Nöll in Frankfurt. Freunden von extra trockenen Erzeugnissen sei der Apfelschaumwein in der Variante brut ans Herz gelegt, der Einsteiger und Freund von etwas mehr Restsüße entscheidet sich womöglich für den Apfelschaumwein trocken; diesen hatten wir neulich. Volle Aromen von spät geernteten Äpfeln, eine feine, toll ins Getränk eingebundene Perlage sowie eine angenehme Säure, machen dieses spritzige Getränk zu einem ausgesprochen trinkenswerten Begleiter der Weihnachtstage und -abende. Und bei 7,5 %vol darf man sich ruhig auch mal festtrinken an so einem Fläschchen.

2006er-Studie über Apfelweinkonsumrückgang/Flaschenfrage

Im Jahr 2006 veranlassten der Verband der hessischen Apfelwein- und Fruchtsaftkeltereien und die Marketinggesellschaft ‘Gutes aus Hessen’ die Universität Gießen, eine Studie durchzuführen, um den Gründen des Rückgangs des Apfelweinkonsums auf die Schliche zu kommen. Die Situation: Zwischen den Jahren 1995 und 2004 war der Konsum in Hessen um 3 Liter pro Kopf zurückgegangen. Warum? Als Gründe für den Rückgang wurden von den Befragten genannt:

Wunsch nach alkohol- und kalorienarmen Getränken (möglichst mit gesundheitlichem Wert); wenn alkoholische Getränke, würden eher andere, allen voran Bier und Rotwein, gewählt; generell trinken die Hessen weniger Alkohol, weil auch sie immer älter werden, Den jungen Hessen ist Apfelwein zu traditionell, das Image des Apfelweins ist für die Jugend, bzw Nicht-Konsumenten langweilig, Apfelwein ist nicht in deren Bewusstsein; Geschmack der Jungen geht Richtung süßer Mixgetränke.

Als eine dringliche Marketingmaßnahmen wurden damals neben anderen “Modernisierung und Frische” genannt. Das Image eines Produktes hat viel mit dessen Aufmachung zu tun. Betrachtet man sich die Ausstattung handelsüblicher Apfelweine, fallen einem die Adjektive modern und frisch eher nicht ein. Zumeist braune Verbandsflasche, nicht selten handgezeichnetes Etikett, auf dem Bembel, rotbackige Äpfelchen, Apfelweinglas und Brezel prangen. Das ist irgendwie niedlich und liebenswert und vermittelt unmittelbar regionalen Bezug, aber es ist auch schnell muffig, erdschwer, provinziell. Und eigentlich sehen viele Etiketten furchtbar billig aus. Viele, nicht alle. Und das ist schade, denn so wird schon so mancher abgeschreckt, bevor er überhaupt mal einen Schluck probiert hat.

Wer es gern ein bisschen repräsentativer und schicker hat, wem die Optik wichtig ist, vielleicht weil er ein gutes Essen für Gäste zubereiten möchte (für die Gastronomie, zumal die gehobene, gilt das doppelt und dreifach), wird eher nicht so ein braunes Ding auf den Tisch stellen, da mag der Inhalt noch so gut sein. Es gibt zwar mittlerweile Ausnahmen in der Ausstattung, aber die sind selten. Kleine Keltereien, deren Apfelweine in Bordeaux- oder anderen Weinflaschen abgefüllt werden, attraktiv gestaltete Etiketten, Naturkorken – das macht gleich was her. Ob der Inhalt dann auch überzeugt, muss natürlich im Einzelfall herausgefunden werden. Aber der Mensch ist ein Augentier und wird an der attraktiveren Ausstattung sicher mehr Gefallen finden.

Die “Ersten Hessen” der Wirtshauskelterer

Mit Jungweinproben eröffnen Kelterer dem interessierten Publikum eine gute Möglichkeit, die Apfelweine des Jahres im Entstehen zu verkosten. Für die Kelterer sind solche Proben des neuen Apfelweins unerlässliche Qualitätssicherung, die regelmäßig durchgeführt werden muss. Die Interessierten verschaffen sich bei solchen Gelegenheiten einen Eindruck darüber, wohin der Apfelwein sich noch entwickeln kann.

Die Apfelweine, die Jürgen Krenzer (Altweibersommerschoppen 2008: verschiedene Apfelsorten plus Johannisbeere. Feine Gerbstoffe, leichte Cassisnote, was dem jungen, frischen Wein sehr gut steht, ungewöhnlich die rote Färbung), Robert Theobald (Fassabzug Buchscheerapfelwein: Frühe Apfelsorten der Kleingärtner in der Umgebung, nach Aussage des Kelterers viel Brettacher. Der Jungwein lässt ein mildes Endergebnis vermuten), Armin Treusch (sortenreine 2008er Goldparmäne aus dem Odenwald: trocken ausgebaut, kräftiger Apfelwein mit schön eingebundener Säure und schon jetzt vergleichsweise viel Alkohol), Peter Merkel (“Der Neue”: frisch, fruchtbetont, noch sehr trüb, sehr schmackhaft), Jürgen Schuch (“Erster Hesse”: schöne Apfelfrucht, deutliche Gerbstoffe, angenehm adstringierend, anregend und macht Appetit, noch trüb) und Michael Stöckl (sortenreiner Boskoop aus dem Taunus mit Mispel: typisch Boskoop, fruchtig mit viel Kraft und schöner Säure, noch recht trüb, das wird!) jetzt in der Frankfurter  ‘Buchscheer’ präsentiert haben, zeigen deutlich, das Apfelwein keineswegs gleich Apfelwein ist. In der Nische blüht die Vielfalt!