Vor lauter Ankündigungen haben wir vergessen auf wohl eines der bezaubernsten und kreativsten Straßenfeste überhaupt hinzuweisen. Wer am Samstag noch nicht an der ersten Frankfurter Apfelweintour oder dem Hof-Fest der Kelterei Nöll teilnehmen kann/möchte, dies vielleicht auf Sonntag verschiebt, oder vielleicht zwischendurch eine kleine Abwechselung benötigt, der sollte das Brückwall Straßenfest am Rand von Alt-Sachsenhausen besuchen.
Wir sind auch mit einem Stand vor der Brückenstraße Nr. 50 vertreten und präsentieren die Bücher des Verlags Henrich-Editionen, die Kollektion des Frankfurter Spielbetriebs und natürlich unseren Wein aus Äpfeln, sowie Apfelschaumwein von Dieter Walz aus dem Odenwald und Apfelsherrys von Jürgen Krenzer aus der Rhön. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Am Samstag, den 3. September von 11-23 Uhr.
Artikel im Frankfurt Journal
Folgender Artikel erschien am 1.9.11 in der lokalen Boulevardpresse. Artikel Bild Zeitung Epfeltranc
Wir hatten auch bereits über der Produkt berichtet.
Wir haben in dem Bild-Text einen kleinen, aber markanten Fehler gefunden. Wer als erster herausfindet, was wir meinen, bekommt eine Flasche Wein aus Äpfeln, dem Apfelwein des apfelweinblogs. Die Flasche kann entweder direkt morgen an unserem Stand auf dem Brückenwallfest in Sachsenhausen abgeholt werden oder wir verschicken sie per Post.
Die Antwort entweder auf Facebook posten oder an kontakt@apfelweinblog.de
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gutes Gelingen.
Hier der Link zum Video von RTL Hessen.
Der Gewinner ist bereits ermittelt, die Fehlersuche ist beendet.
Die Auflösung: Spanier verkaufen ihren Apfelwein nicht als “Cidre” in Deutschland und anderswo, sondern als “Sidra”. Kleiner Unterschied im Klang, aber ein großer in Tradition, Kultur, Herstellungsweise und Geschmack. “Cidre” wird der Apfelwein aus dem Norden Frankreichs, vornehmlich aus der Bretagne und der Normandie, genannt.
Der Fachmann sagt, dass es nach einem sehr warmen Frühjahr dazu kommen kann, dass die Blüte auch später im Jahr noch einmal austreibt. Scheint zu stimmen. Bohnapfel mit Blüte kurz vor September.
Nachtrag: Bis Ende September war der Bohnapfelbaum übrigens an sieben Stellen zum zweiten Mal erblüht, einige Blüten waren von Bienen auch befruchtet worden.
… mit Apfelweinverkostung. Wer mal einen Blick in den “Stöffche” – Keller der Apfelweinwirtschaft “Zum Gemalten Haus” werfen möchte, sollte diese Gelegenheit nutzen. Am Sonntag, dem 4. September, im Rahmen des 4. verkaufsoffenen Stadtteil-Sonntags. Von 14 bis 18 Uhr zu jeder vollen Stunde.
Die Vereinigung der Frankfurter Äpfelweinwirte ist im Moment sehr aktiv. Der Internetauftritt wurde überarbeitet; wer möchte, kann sich auch tagesaktuell über Facebook informieren.
Nun steht die 1. Frankfurter Apfelweintour auf dem Programm: 9 der über 50 Äpfelweinwirte laden am 3. und 4. September ein. In jedem Betrieb gibt interessante Veranstaltungen, Apfel-Secco für 1,- EUR pro Glas und wer sich in 3 der 9 Lokalen seinen Besuch abstempeln lässt, kann an einem Gewinnspiel teilnehmen. 1. Preis ist ein Abendessen inkl. Übernachtung für 2. Personen, im Rhönschaft-Hotel von Jürgen Krenzer.
Die Teilnehmenden Betriebe sind Malepartus (Bornheim), Kelterei Nöll (Griesheim), Zum Lahmen Esel (Niederursel), Gasthaus zum Löwen (Sossenheim), Apfelwein Föhl (Neu-Isenburg), Homburger Hof (Eckenheim), Alte Wagnerei (Mühlheim) und Zum Lemp (Berkersheim).
Weitere Infos wie Gewinnspielkarte und Infos zu den Aktivitäten gibt es hier
oder generell unter http://www.apfelweinwirte.de/
oder
https://www.facebook.com/apfelweinwirte
Nachbericht der FNP über unseren Trip nach Wales:
Es war ein Ausflug zur Völkerverständigung: Eine kleine Sachsenhäuser Delegation brach zum internationalen Cider-Festival nach Wales auf, um die Werbetrommel für den Ebbelwei zu rühren (wir berichteten). Jetzt sind Michael Rühl, Konstantin und Johannes Kalveram zurück – und haben einiges gelernt.
“Der gute hessische Apfelwein, wie wir ihn kennen und lieben, ist für die Waliser echte Gewöhnungssache”, erzählt Konstantin Kalveram. Denn nicht nur deren Cider unterscheidet sich vom Frankfurter Nationalgetränk beträchtlich: Die walisische Variante hat einen geringen Säuregehalt, ist eher trüb und “sehr handfest” im Geschmack. Beim typischen Cidre aus der Normandie überwiegt die süße, saftige Note. Die Asturier haben eine ganze Bandbreite – vom Schaumwein bis zum alkoholfreien Cidras – im Angebot.
Und unser geliebter Apfelwein? “Kam bei den Festbesuchern sehr gut an”, erzählt der Sachsenhäuser. Zunächst seien vor allem die Briten dem deutschen Produkt gegenüber sehr skeptisch gewesen. “Aber als sie sich an den Säuregehalt gewöhnt hatten, waren sie rundum von den Socken.”
Mit 1000 Litern Ebbelwei waren Michael Rühl, Konstantin und Johannes Kalveram aufgebrochen. Mehr als die Hälfte verkauften sie an die rund 3000 Besucher. Einige Liter an fremdländischen Kostproben fanden dafür den Weg nach Sachsenhausen. Besonders bei den Damen hatten die Frankfurter einen guten Stand, weil sie einen halbtrockenen Perlwein aus Äpfeln im Gepäck hatten. Unter den “Ladies” sei dessen süffige Note recht beliebt gewesen.
Eine hessische Weisheit, so lernten sie, ist gar keine solche, sondern eine internationale: “Apfelwein bringt verschiedene Menschen an einen Tisch und verbindet sie”, weiß Kalveram nach seinem Besuch zu berichten. Kommendes Jahr wollen sie erneut zum Fest reisen. (ges)
Wenn das keine Völkerverständigung ist: Michael Rühl und die Brüder Konstantin und Johannes Kalveram haben sich für ihre Reise nach Wales etwas ganz besonderes einfallen lassen. Der hessische Löwe und der walisische Drache prosten sich auf der vier Meter breiten Fahne zu. Jeder mit dem Nationalgetränk des anderen: Der Löwe trinkt Cider, der Drache Ebbelwei. So unähnlich sind sich die Trinkgewohnheiten der beiden nämlich gar nicht.
Was der Hesse oft nicht weiß oder gerne mal vergisst: Auch in anderen Ländern und Regionen wird Apfelwein hergestellt. “Die Briten sind mit die größten Schoppen-Vernichter der Welt. Nur heißt er dort eben Cider”, weiß Rühl.
1000 Liter im Gepäck
Um die Kreationen anderer europäischer Kelterer zu erkunden und heimische Produkte vor geschätzten 10 000 Besuchern zu präsentieren, bricht das Dreigespann heute zum internationalen Cider-Festival nach Wales auf. 1000 Liter hessischer Spitzenstöffchen haben die drei Apfelweinkenner im Gepäck. 800 Liter in Fässern, den Rest in Flaschen abgefüllt. “Obwohl wir gestehen müssen, dass darunter auch drei Arten Sherry, also Birnenwein, sind”, sagt Konstantin Kalveram.
Zwei der Kelterer kommen aus Frankfurt. Zum einen gibt die Kelterei Gerhard Nöll den Dreien zwei edle Tropfen mit auf den Weg, zum anderen keltern Konstantin Kalveram und Rühl auch selbst. Das echt Sachsenhäuser Produkt trägt den schlichten Namen “Wein aus Äpfeln”.
Geboren wurde die Idee, an der ersten Ausgabe des internationalen Fests (siehe Info) teilzunehmen, eher zufällig. Der 38-Jährige und sein zwei Jahre älterer Kumpan haben schon einige Kontakte in der Szene geknüpft, veröffentlichten im Mai gar einen Apfelwein-Führer für Frankfurt. Im Dezember vergangenen Jahres lernten sie einen in Frankfurt lebenden Asturier kennen, der für das spanische Magazin “La Sidra” (Der Apfelwein) schreibt. “Da ist uns wieder bewusst geworden, dass – auch wenn wir das gerne hätten – das Stöffchen eben nicht nur ein rein hessisches Phänomen ist”, sagt Kalveram.
Die Sommerpause ist rum, das Wetter ist schlecht, aber es gibt interessante Veranstaltungen.
Am Ende dieser Woche Woche beginnt nicht nur endlich das Apfelweinfest auf dem Rossmarkt, es findet auch ein dreitägiges, internationales Apfelweinfestival in Wales statt.Vom 12. bis zum 14.8. findet auf dem Grund des Llancaiach Fawr Manor, eines Landhauses aus dem 16.Jh., das erste International Craft Cider Festival in Wales statt. Eingeladen sind handwerkliche Apfelweinkeltereien aus Wales und dem Rest von England, Frankreich, Spanien, Irland und Deutschland.
Eine Truppe von 6 Frankfurter Apfelweinenthusiasten – also wir vom Apfelwein-Blog und Freunde - werden es übernehmen, den hessischen Apfelwein auf dem Festival zu vertreten. Wir werden Apfelweine und Spezialitäten von 6 hessischen Apfelweinbetrieben im über 1000 km entfernten Wales anbieten. Mit dabei sind die Produkte der Keltereien Nöll, Stier und Rothenbücher sowie des Apfelweinkontors und von Jürgen Krenzer und Dieter Walz.
Weitere Informationen unter internationalciderfestival.com
Obst von Bäumen anderer Leute zu ernten ist an sich nicht erlaubt, darauf wird immer wieder hingewiesen. Es gibt aber immer wieder herrenlose Obstbäume oder Bäume auf privatem Grund, deren Besitzer kein Interesse an dem Obst haben. Eine Internetseite bringt solche herrenlosen Bäume bzw solche Baumbesitzer und Leute, die keinen Obstbaum haben, aber ernten wollen, zusammen. Sie heißt: Mundraub.org.
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