Kategorie-Archiv: Allgemein

Toby´s Cider – Nordirischer Apfelwein

DSC_0389Toby´s Cider – Bottle conditioned – Armagh County – Northern Ireland

Vorletzte Flasche aus dem Fundus, gekapert 2011 auf dem International Cider Festival in Wales. Geschmacklich gar nicht so weit weg vom Klassisch-Hessischen: trocken, leichte Frucht, herb mit etwas Tannin und Apfelsäure. Immer noch ein toller Apfelwein mit Schmackes und Haltung.

“Apfelwein im Römer” wird zu “Apfelwein weltweit”

So schreiben die Veranstalter

Ein großer Schritt in die Apfelwein-Zukunft: Aus “Apfelwein im Römer” wird “Apfelwein weltweit”. Nach fünf erfolgreichen Jahren im Frankfurter Römer zieht die internationale Apfelweinmesse an einen neuen Ort: Ab 2014 wird die Präsentation der besten Apfelweine aus Hessen, Deutschland und dem Rest der Welt im erhabenen Ambiente des Gesellschaftshaus Palmengarten veranstaltet.

Nachtrag Mitte September 2013 – die Unternehmung hat auch eine neue Internetseite: http://apfelwein-weltweit.de/

Dort findet man die wichtigen Informationen über die Veranstaltung

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Sie interessieren sich für eine Apfelweinprobe in Frankfurt?

Wir richten gern eine Apfelweinverkostung für Sie und Ihre Gäste aus. Entweder für Gruppen bis etwa 20 Personen bei uns im Laden (Apfelweinkontor, Wallstraße 13, Frankfurt-Sachsenhausen) oder in einer externen Räumlichkeit (für größere Gruppen). Im Lauf der Verkostung probieren Sie ausgewählte Apfelweine, die die große Vielfalt der hessischen Apfelweine aufzeigen: Vom einfachen, aber schmackhaften Hausschoppen über sortenreine Apfelweine bis zu Apfelsekten gibt es in unserer Region ein breites Spektrum großartiger Produkte. Bei der Ausrichtung der Verkostung gehen wir auch gern auf Ihre Wünsche ein. Brot und Wasser inklusive, auf Wunsch reichen wir auch gern Kleinigkeiten zum Essen. Wenn Sie Interesse an einer Apfelweinverkostung haben, schreiben Sie uns einfach eine Nachricht oder rufen Sie uns an: 069 – 90 75 61 00.

Die 3. Hessische Apfelweinmeisterschaft – diesmal in Frankfurt.

Wer macht den besten Apfelwein im ganzen Land? Diese Frage wird vom 12. bis 14.7.2013 bei der dritten Hessischen Apfelweinmeisterschaft für Hobby-Kelterer entschieden. Insgesamt werden 16 Apfelwein-Kelterer an diesem Wettbewerb teilnehmen. Gekürt wird der dritte hessische Apfelweinkönig.
Die dritte Hessische Meisterschaft im Apfelweinkeltern wird veranstaltet von  Johannes Döringer und Hendrik Docken.

Alle amtierenden Apfelweinkönige stellen sich mit ihren selbstgekelterten Schoppen interessierten Apfelweinkennern und –Liebhabern bei einer Blindverkostung. Am Sonntag, den 14. Juli, nach 3 Tagen Apfelweinverkostung und Auszählung der abgegebenen Stimmen, wird um 17:00 Uhr der dritte hessische Apfelweinkönig gekrönt.
Wo: Im Frankfurter Garten, Danziger Platz, Frankfurt

http://www.frankfurter-garten.de/

Programm:
Freitag: 16-21 Uhr Blindverkostung der 16 eingereichten Apfelweine
19:00 Uhr Live Musik Blues und Gedöns
Samstag: 12-21 Uhr Blindverkostung der 16 eingereichten Apfelweine
19:00 Uhr Live Musik Cider Man
Sonntag: 12-16:00 Uhr Blindverkostung der 16 eingereichten Apfelweine
12:00 Uhr Frühschoppen mit Live Musik
17:00 Krönung des Hessenmeisters

Apfelwein-/Most-Exkursion in den Kanton Thurgau im September.

In Kooperation mit und unterstützt von Agro Marketing Thurgau AG bietet die Apfelwein weltweit GbR (Andreas Schneider und Michael Stöckl) vom 2. bis zum 4. September eine Studienreise nach Mostindien an. In den 3 Tagen sollen herrliche Landschaften  – Bodensee, Rheintal, Seerücken – bereist werden und traditionelle und innovative Mostbetriebe besucht werden. Es wird reichlich Gelegenheit geben, sich mit den Schweizer Most-Produzenten auszutauschen. Eine kleine moderierte Verkostung von deutschen und schweizer Produkten steht natürlich ebenfalls auf dem Programm. Die Reise wird eine Fachexkursion sein und richtet sich vornehmlich an Produzenten und Fachbesucher. Anmeldung bis 15.7.

Mehr Informationen hier.

“Warum so sauer?” fragt die Frankfurter Rundschau

Die Frankfurter Rundschau vom Tage berichtet vom Auftritt des Stadtsoziologen Dr. habil. Peter Noller von der TU Darmstadt, der in der Stadtbücherei in der Hasengasse einen Vortrag über den „Geschmack von Frankfurt“ gehalten hat. Der Mensch kennt nicht unser Frankfurt, so viel ist mal klar. Nollers Äußerungen, die FR-Autor Stefan Behr in seinem Artikel wiedergibt, sind ziemlich olle Kamellen. Folgendes etwa:

„Nicht alle mögen diesen Geschmack“, sagt Noller und zitiert einen ehemaligen Frankfurter Amtsgerichtspräsidenten, den das Stöffche an „das säuerliche Sekret des Magens“ erinnerte.

Recht hat er. Es gibt Kaschemmen, die solches Gesöff ausschenken. Aber warum betreten der Amtsgerichtspräsident und Dr. Noller solche Etablissements und suchen nicht eines der vielen Apfelweinlokale auf, in denen eine Auswahl köstlicher Apfelweine ausgeschenkt wird?

Weiter:

Noller fachsimpelt über die „Wiener Gemütlichkeit“, die „nostalgisch-süß“ schmecke und der „Entschleunigung eines ganzen Lebensstils“ diene. Nicht so in Frankfurt, wo Gemütlichkeit „salzig-sauer“ einherkantappere und lediglich dazu diene, auf „Inseln der Gemütlichkeit“ wieder genug Kraft für das hektische, profitorientierte Leben einer Stadt zu schaffen, die um ihr Leben gerne Metropole wäre. Eine gemütliche Metropole, versteht sich, in der das Stöffche als „Kompensation der Zumutungen“ dient. Und das sieht dem Frankfurter mal wieder ähnlich: Eine Zumutung durch eine andere erträglicher machen zu wollen.

Larmoyanz, Ignoranz, Vorurteilspflege. Druff uff die genussunfähige Stadt, in der angeblich nur geschafft wird, und drauf auf den Apfelwein, die saure Gurkenbrühe, die in diesem Artikel nur zum Touristenverjagen taugt. Das ist langweilig.

letzte Kostprobe:

„Apfelwein ist in Frankfurt kein Volksgetränk mehr.“ Er existiere eigentlich nur noch als „Freizeitangebot an historischen Orten“, um eine potemkinsche Gemütlichkeit vorzuspiegeln, die es so gar nicht gibt, sondern die von Tourismusexperten erschaffen wird, um der Stadt ein Branding zu verleihen. „Weizenbier und Modegetränke“ hätten gerade bei der Jugend den Ebbelwei weitgehend abgelöst. Dass er dennoch allgegenwärtig im Stadtbild auftauche, dürfe über diese Tatsache nicht hinwegtäuschen.

Apfelweinverkostung der Wirtshauskelterer 2013 in der Buchscheer

Der letzte Donnerstag im Juni ist seit Jahren der Tag, an dem die sieben handwerklichen Kelterer, die sich in der Gemeinschaft der Hessischen Wirtshauskelterer zusammengeschlossen haben, ein Stelldichein in der Buchscheer geben, dem Apfelweinlokal des selbstkelternden Apfelweinwirts Robert Theobald. Kreationen des Apfelweinsommeliers Michael Stöckl, Odenwälder Sortenreine (Peter Merkel/Armin Treusch), Rhöner Apfelsherry und Apfelweine (Jürgen Krenzer), Frankfurter Charakter-Apfelweine mit Finesse (Robert Theobald/Jürgen Schuch) und flüssige Streuobstwiesen von Willi Arnold aus Homberg-Ohm: ein fröhlicher, genussreicher, lehrreicher Abend mit einer ganz großen Apfelwein-Vielfalt. Ehrengast Hendoc nicht zu vergessen – die letzten 5 Liter des Wildapfel-Apfelweins – was sehr gutes.

Dem Verein der Frankfurter Apfelweinwirte macht das Wetter im Frühjahr 2013 zu schaffen.

In einem Artikel über die eher durchwachsene Wetterlage derzeit und deren Auswirkungen auf die Frankfurter Apfelweinwirte publizierte die FAZ jüngst folgendes Zitat des Vereinsvorsitzenden:

„Das Wetter ist für die Äpfelweinwirte mit Sommergarten eine Katastrophe“, sagt Peter Häfner, Vorsitzender der Vereinigung der Äpfelweinwirte … Im Vergleich zum vorigen Jahr habe man im Mai 30 Prozent weniger Umsatz erwirtschaftet, meint er. „Das holen Sie nicht mehr auf. Und an den Juni mag ich gar nicht denken.“ 

Der komplette Artikel hier.

 

Die Klappergass´ in Alt-Sachsenhausen und was sie mit der Lepra zu tun hat.

In einem interessanten Artikel über die Ausbreitung der Lepra in Europa in der Süddeutschen Zeitung vom Tage erklärt Katrin Blawat, warum die Klappergasse im Frankfurter Stadteil Sachsenhausen ihren Namen trägt:

Im Mittelalter klang sie (die Klappergass´) nach Siechtum und Leid. Leprakranke waren damals in den Straßen verpflichtet, vor sich selbst zu warnen: “Achtung, hier kommt ein Aussätziger”. Damit das jeder mitbekam, mussten die Kranken Schellen, Glocken und Ratschen mit sich tragen. Deren Gebimmel und Geklapper gab der Klappergasse ihren Namen.

Hier der komplette Artikel.