Heute hat uns der Hessische Keltereienverband wirklich positiv überrascht. Derzeit plant man für das Frühjahr 2012 ein zweitägiges Seminar, in dessen Verlauf Apfelweinwirten (und -wirtinnen) und deren Angestellten (und -innen) das Kulturgut Apfelwein nahegebracht werden soll. Wo kommt es her, wie wird es hergestellt, welche Sorten eignen sich, worin liegen die Unterschiede, etc. Das sind Fragen, deren kompetente Beantwortung zum kleinen Einmaleins eines jeden in der Apfelweingastronomie Arbeitenden zählen sollten, oft aber klaffen im Wissen der Betreffenden erschreckende Lücken.
Zwei Aspekte sollten in dem Seminar unbeding behandelt werden: Kellerwirtschaft und Hygiene! Wie muss Apfelwein in den Wirtschaften gelagert werden, ohne Schaden zu nehmen. Das Risiko, in einer Apfelweinwirtschaft heute einen durch falsche Lagerung und mangelnde Sauberkeit der Leitungen und Fässer verdorbenen Apfelwein serviert zu bekommen, ist nicht gering. Natürlich gibt es zahlreiche Wirte, die ihren Apfelwein hegen, pflegen und sich intensiv darum kümmern, dass es ihm gut geht. Aber es könnten mehr sein.
Zitat aus der Pressemeldung: “Grundidee: Je differenzierter die Wirte das vielfältige Produkt Apfelwein kennen und Ideen für verkaufsfördernde Maßnahmen an die Hand bekommen, desto besser können sie fundierte Informationen an Gäste weitergeben und „Lust“ auf den Genuss von Apfelwein machen.”
Mit diesem Seminar folgt der Verband der Diversifizierung und Qualitätsoffensive, die seit Jahren in der Apfelweinbranche stattfindet und unternimmt erneut einen Schritt, um den wichtigsten Botschaftern des Apfelweins – den Wirten – dessen Bedeutung nahezubringen. Ältere Versuche einzelner Keltereien, Seminare über Kellerwirtschaft und Apfelweinlagerung durchzuführen, scheiterten nach Keltereienangaben am mangelnden Interesse der Apfelweingastronomen. Teilnehmern winkt die Auszeichnung “Zertifizierter Apfelweinwirt” - eine zusätzliche Motivation, die hoffentlich für rege Teilnahme sorgt.
Interessierte Gastronomen können unter apfelwein@apfelwein.de Informationen anfordern.
Wir haben uns sehr über die Einladung von Bernd Gerstacker gefreut, mal eine Verkostung hessischer Apfelweine in der appleslounge in Dahlem bei Dahlenburg zu machen, die er dort mit seiner Frau Christiane Walter wochenends betreibt. Aber ob da viele hinkommen würden, um hessische Apfelweine zu probieren? Skepsis. Aber die war nicht angesagt. Immerhin ein Dutzend Neugierige saßen am Tisch, hörten zu, fragten viel, probierten viel. Toller Abend. Wer sich übrigens für Apfelweinkultur interessiert, sollte die appleslounge mal besucht und Gerstackers/Walters Produkte probiert haben. Neue Geschmackswelten tun sich auf.
Apfelweintrinker, geht aus und genießt!
Rosi – Die Laubenwirtschaft: Samstag, 5.11., Epfeltranc-Party mit Kelterer Jörg Stier. Beginn 18 Uhr. Feiert den Apfelwein, der nicht Apfelwein heißen darf. Wir berichteten.
Obsthof am Steinberg: Samstag, 5.11., Beginn der Raclette-Saison. Ab 18 Uhr, Reservierung erbeten. Hier kann man probieren, wie die Kombination Apfelwein und Raclette funktioniert.
Apfelweinhandlung Jens Becker: Samstags, Woi, Weck & Worscht. Probieren Sie die feinen Stöffchen und kaufen Sie ein. Dazu gibt es, so lange der Vorrat reicht und in der Zeit von 12 bis 14 Uhr, heiße Wurst & Wecken.
Kelterei Nöll: Probieren Sie die mehrfach ausgezeichneten Apfelweine. Jüngst gab es sogar den Bundesehrenpreis der DLG. Lernen Sie die reizvolle Palette des Familienunternehmens im Verkostungsraum kennen. Samstags geöffnet von 8 bis 13 Uhr.
Landsteiner Mühle. Freitag, 11.11., 19.30 Uhr, Apfelweingeflüster. Verkostung exklusiver Apfelweine inklusive Taunus-Tapas. Noch wenige Restplätze.
Mainlust – Desche Otto. Samstag, 12.11., 19:30 Uhr, Irish Night. Irische Musik, Guinness, Whiskey. Und natürlich vor und neben allem auch eine Auswahl interessanter Apfelweine am Hahn. Der Eintritt ist frei.
Haben Sie weitere Termine, die hier angekündigt werden könnten? Schreiben Sie uns.
Die Apfelweinszene trauert um einen liebenswerten Begleiter: Günter Henrich, Cartoonist, Karikaturist und Zeichner, ist am vergangenen Donnerstag überraschend verstorben. Seit vielen Jahren war Günter Henrich einer der präsentesten Begleiter der Apfelweinszene Hessens – stets liebevoll und mit einem ganz eigenen Strich. Günter Henrich erarbeitete immer wieder Cartoons, in denen das Stöffche die Hauptrolle spielte. Eine der letzten großen Arbeiten des Zeichners war das Buch/Hörbuch “Emma und Einhard”, in dem der Kelterer Jörg Stier die Geschichte der eigenwilligen Tochter Karls des Großen (frei und von historischen Fakten unbeschwert) nacherzählte. Mit dem Frankfurter Mundartdichter Rainer Weisbecker veröffentlichte er zuletzt das Buch “Gude Petrus”. Weitere Informationen über Günter Henrichs Arbeit unter www.g-henrich.de.vu
Der Apfelwein-Blog befindet sich auf der Vorschlagsliste für den Food-Blog-Award 2011. Mit mindestens 699 anderen Blogs zum Thema Essen und Trinken, aber immerhin!
Vor lauter Ankündigungen haben wir vergessen auf wohl eines der bezaubernsten und kreativsten Straßenfeste überhaupt hinzuweisen. Wer am Samstag noch nicht an der ersten Frankfurter Apfelweintour oder dem Hof-Fest der Kelterei Nöll teilnehmen kann/möchte, dies vielleicht auf Sonntag verschiebt, oder vielleicht zwischendurch eine kleine Abwechselung benötigt, der sollte das Brückwall Straßenfest am Rand von Alt-Sachsenhausen besuchen.
Wir sind auch mit einem Stand vor der Brückenstraße Nr. 50 vertreten und präsentieren die Bücher des Verlags Henrich-Editionen, die Kollektion des Frankfurter Spielbetriebs und natürlich unseren Wein aus Äpfeln, sowie Apfelschaumwein von Dieter Walz aus dem Odenwald und Apfelsherrys von Jürgen Krenzer aus der Rhön. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Am Samstag, den 3. September von 11-23 Uhr.
Artikel im Frankfurt Journal
Folgender Artikel erschien am 1.9.11 in der lokalen Boulevardpresse. Artikel Bild Zeitung Epfeltranc
Wir hatten auch bereits über der Produkt berichtet.
Wir haben in dem Bild-Text einen kleinen, aber markanten Fehler gefunden. Wer als erster herausfindet, was wir meinen, bekommt eine Flasche Wein aus Äpfeln, dem Apfelwein des apfelweinblogs. Die Flasche kann entweder direkt morgen an unserem Stand auf dem Brückenwallfest in Sachsenhausen abgeholt werden oder wir verschicken sie per Post.
Die Antwort entweder auf Facebook posten oder an kontakt@apfelweinblog.de
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gutes Gelingen.
Hier der Link zum Video von RTL Hessen.
Der Gewinner ist bereits ermittelt, die Fehlersuche ist beendet.
Die Auflösung: Spanier verkaufen ihren Apfelwein nicht als “Cidre” in Deutschland und anderswo, sondern als “Sidra”. Kleiner Unterschied im Klang, aber ein großer in Tradition, Kultur, Herstellungsweise und Geschmack. “Cidre” wird der Apfelwein aus dem Norden Frankreichs, vornehmlich aus der Bretagne und der Normandie, genannt.
… mit Apfelweinverkostung. Wer mal einen Blick in den “Stöffche” – Keller der Apfelweinwirtschaft “Zum Gemalten Haus” werfen möchte, sollte diese Gelegenheit nutzen. Am Sonntag, dem 4. September, im Rahmen des 4. verkaufsoffenen Stadtteil-Sonntags. Von 14 bis 18 Uhr zu jeder vollen Stunde.
Nachbericht der FNP über unseren Trip nach Wales:
Es war ein Ausflug zur Völkerverständigung: Eine kleine Sachsenhäuser Delegation brach zum internationalen Cider-Festival nach Wales auf, um die Werbetrommel für den Ebbelwei zu rühren (wir berichteten). Jetzt sind Michael Rühl, Konstantin und Johannes Kalveram zurück – und haben einiges gelernt.
“Der gute hessische Apfelwein, wie wir ihn kennen und lieben, ist für die Waliser echte Gewöhnungssache”, erzählt Konstantin Kalveram. Denn nicht nur deren Cider unterscheidet sich vom Frankfurter Nationalgetränk beträchtlich: Die walisische Variante hat einen geringen Säuregehalt, ist eher trüb und “sehr handfest” im Geschmack. Beim typischen Cidre aus der Normandie überwiegt die süße, saftige Note. Die Asturier haben eine ganze Bandbreite – vom Schaumwein bis zum alkoholfreien Cidras – im Angebot.
Und unser geliebter Apfelwein? “Kam bei den Festbesuchern sehr gut an”, erzählt der Sachsenhäuser. Zunächst seien vor allem die Briten dem deutschen Produkt gegenüber sehr skeptisch gewesen. “Aber als sie sich an den Säuregehalt gewöhnt hatten, waren sie rundum von den Socken.”
Mit 1000 Litern Ebbelwei waren Michael Rühl, Konstantin und Johannes Kalveram aufgebrochen. Mehr als die Hälfte verkauften sie an die rund 3000 Besucher. Einige Liter an fremdländischen Kostproben fanden dafür den Weg nach Sachsenhausen. Besonders bei den Damen hatten die Frankfurter einen guten Stand, weil sie einen halbtrockenen Perlwein aus Äpfeln im Gepäck hatten. Unter den “Ladies” sei dessen süffige Note recht beliebt gewesen.
Eine hessische Weisheit, so lernten sie, ist gar keine solche, sondern eine internationale: “Apfelwein bringt verschiedene Menschen an einen Tisch und verbindet sie”, weiß Kalveram nach seinem Besuch zu berichten. Kommendes Jahr wollen sie erneut zum Fest reisen. (ges)
Obst von Bäumen anderer Leute zu ernten ist an sich nicht erlaubt, darauf wird immer wieder hingewiesen. Es gibt aber immer wieder herrenlose Obstbäume oder Bäume auf privatem Grund, deren Besitzer kein Interesse an dem Obst haben. Eine Internetseite bringt solche herrenlosen Bäume bzw solche Baumbesitzer und Leute, die keinen Obstbaum haben, aber ernten wollen, zusammen. Sie heißt: Mundraub.org.
Top 10 der letzten 30 Tage
- Seminar-Reihe für Apfelweingastronomen
- In ganz eigener Sache: Wir eröffnen einen Laden.
- Possmann eröffnet Frankfurter-Äpfelwein-Botschaft
- Einkaufs-Tip! Apfelschaumwein von Döhne
- Einkaufstipp: Bio Apfelwein und Cider der Kelterei Elm bei tegut
- Dr. Höhls Hochstädter Rosé
- Die Eulenburg sperrt zu. Ende Mai ist Schluss.
- Apfelwein-Merchandise-Shop am Frankfurter Römer
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- La Sidra – Asturische Zeitschrift rund um das Thema Sidra-Apfelwein-Cider-Cidre.
- MainÄppelHaus Lohrberg – Beratung rund um Obstbäume und Obstbaumschnitt
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