Well, it seems like only a few days ago that we were visiting makers of sidra in Asturias. Wait a minute! It was only a few days ago…
Last night it was the turn of a delegation of representatives from the sidra industry around Gijon to make a tour of apfelwein makers here in Hessen, so once again, we found ourselves receiving the warm and enthusiastic hospitality of Kelterei Jörg Stier. Among the remarkably wide range of apfelweins that Stier produces is one that was a great hit with the crowd from Asturias: the Toro Loco apfelwein which is Stier’s Hessian homage to Spanish style sidra. To accompany the apfelwein was a wonderful selection of Hessian tapas all of which had a connection to apfelwein: from the apfelwein cured cheese, to the bread, to the apfelwein infused gummi bears. In addition, we were offered a taste of the fabulous new sparkling apple juices which Stier is currently producing, utilising combinations of speierling and apple, and cherry and apple. They’re superb.
The visit coincides with the Apfelwein im Römer event to be held in Frankfurt this weekend and the Asturians are just as fanatical about apfelwein/sidra/cider as the residents of Hessen.
One of the members of the Asturian delegation, Miguel Angel Garcia Otero, has a slightly unusual interest which is collecting the labels from bottles of “cider” in all its forms from all over the world. In fact we’ve encountered him before as he deftly swipes the labels from your bottle, almost before it leaves your hand! A catalogue of his collection of Asturian Sidra labels is available here: http://etiquetasdesidraasturiana.com/
Vor lauter Ankündigungen haben wir vergessen auf wohl eines der bezaubernsten und kreativsten Straßenfeste überhaupt hinzuweisen. Wer am Samstag noch nicht an der ersten Frankfurter Apfelweintour oder dem Hof-Fest der Kelterei Nöll teilnehmen kann/möchte, dies vielleicht auf Sonntag verschiebt, oder vielleicht zwischendurch eine kleine Abwechselung benötigt, der sollte das Brückwall Straßenfest am Rand von Alt-Sachsenhausen besuchen.
Wir sind auch mit einem Stand vor der Brückenstraße Nr. 50 vertreten und präsentieren die Bücher des Verlags Henrich-Editionen, die Kollektion des Frankfurter Spielbetriebs und natürlich unseren Wein aus Äpfeln, sowie Apfelschaumwein von Dieter Walz aus dem Odenwald und Apfelsherrys von Jürgen Krenzer aus der Rhön. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Am Samstag, den 3. September von 11-23 Uhr.
Artikel im Frankfurt Journal
Nachbericht der FNP über unseren Trip nach Wales:
Es war ein Ausflug zur Völkerverständigung: Eine kleine Sachsenhäuser Delegation brach zum internationalen Cider-Festival nach Wales auf, um die Werbetrommel für den Ebbelwei zu rühren (wir berichteten). Jetzt sind Michael Rühl, Konstantin und Johannes Kalveram zurück – und haben einiges gelernt.
“Der gute hessische Apfelwein, wie wir ihn kennen und lieben, ist für die Waliser echte Gewöhnungssache”, erzählt Konstantin Kalveram. Denn nicht nur deren Cider unterscheidet sich vom Frankfurter Nationalgetränk beträchtlich: Die walisische Variante hat einen geringen Säuregehalt, ist eher trüb und “sehr handfest” im Geschmack. Beim typischen Cidre aus der Normandie überwiegt die süße, saftige Note. Die Asturier haben eine ganze Bandbreite – vom Schaumwein bis zum alkoholfreien Cidras – im Angebot.
Und unser geliebter Apfelwein? “Kam bei den Festbesuchern sehr gut an”, erzählt der Sachsenhäuser. Zunächst seien vor allem die Briten dem deutschen Produkt gegenüber sehr skeptisch gewesen. “Aber als sie sich an den Säuregehalt gewöhnt hatten, waren sie rundum von den Socken.”
Mit 1000 Litern Ebbelwei waren Michael Rühl, Konstantin und Johannes Kalveram aufgebrochen. Mehr als die Hälfte verkauften sie an die rund 3000 Besucher. Einige Liter an fremdländischen Kostproben fanden dafür den Weg nach Sachsenhausen. Besonders bei den Damen hatten die Frankfurter einen guten Stand, weil sie einen halbtrockenen Perlwein aus Äpfeln im Gepäck hatten. Unter den “Ladies” sei dessen süffige Note recht beliebt gewesen.
Eine hessische Weisheit, so lernten sie, ist gar keine solche, sondern eine internationale: “Apfelwein bringt verschiedene Menschen an einen Tisch und verbindet sie”, weiß Kalveram nach seinem Besuch zu berichten. Kommendes Jahr wollen sie erneut zum Fest reisen. (ges)
Wenn das keine Völkerverständigung ist: Michael Rühl und die Brüder Konstantin und Johannes Kalveram haben sich für ihre Reise nach Wales etwas ganz besonderes einfallen lassen. Der hessische Löwe und der walisische Drache prosten sich auf der vier Meter breiten Fahne zu. Jeder mit dem Nationalgetränk des anderen: Der Löwe trinkt Cider, der Drache Ebbelwei. So unähnlich sind sich die Trinkgewohnheiten der beiden nämlich gar nicht.
Was der Hesse oft nicht weiß oder gerne mal vergisst: Auch in anderen Ländern und Regionen wird Apfelwein hergestellt. “Die Briten sind mit die größten Schoppen-Vernichter der Welt. Nur heißt er dort eben Cider”, weiß Rühl.
1000 Liter im Gepäck
Um die Kreationen anderer europäischer Kelterer zu erkunden und heimische Produkte vor geschätzten 10 000 Besuchern zu präsentieren, bricht das Dreigespann heute zum internationalen Cider-Festival nach Wales auf. 1000 Liter hessischer Spitzenstöffchen haben die drei Apfelweinkenner im Gepäck. 800 Liter in Fässern, den Rest in Flaschen abgefüllt. “Obwohl wir gestehen müssen, dass darunter auch drei Arten Sherry, also Birnenwein, sind”, sagt Konstantin Kalveram.
Zwei der Kelterer kommen aus Frankfurt. Zum einen gibt die Kelterei Gerhard Nöll den Dreien zwei edle Tropfen mit auf den Weg, zum anderen keltern Konstantin Kalveram und Rühl auch selbst. Das echt Sachsenhäuser Produkt trägt den schlichten Namen “Wein aus Äpfeln”.
Geboren wurde die Idee, an der ersten Ausgabe des internationalen Fests (siehe Info) teilzunehmen, eher zufällig. Der 38-Jährige und sein zwei Jahre älterer Kumpan haben schon einige Kontakte in der Szene geknüpft, veröffentlichten im Mai gar einen Apfelwein-Führer für Frankfurt. Im Dezember vergangenen Jahres lernten sie einen in Frankfurt lebenden Asturier kennen, der für das spanische Magazin “La Sidra” (Der Apfelwein) schreibt. “Da ist uns wieder bewusst geworden, dass – auch wenn wir das gerne hätten – das Stöffchen eben nicht nur ein rein hessisches Phänomen ist”, sagt Kalveram.
Die Sommerpause ist rum, das Wetter ist schlecht, aber es gibt interessante Veranstaltungen.
Am Ende dieser Woche Woche beginnt nicht nur endlich das Apfelweinfest auf dem Rossmarkt, es findet auch ein dreitägiges, internationales Apfelweinfestival in Wales statt.Vom 12. bis zum 14.8. findet auf dem Grund des Llancaiach Fawr Manor, eines Landhauses aus dem 16.Jh., das erste International Craft Cider Festival in Wales statt. Eingeladen sind handwerkliche Apfelweinkeltereien aus Wales und dem Rest von England, Frankreich, Spanien, Irland und Deutschland.
Eine Truppe von 6 Frankfurter Apfelweinenthusiasten – also wir vom Apfelwein-Blog und Freunde - werden es übernehmen, den hessischen Apfelwein auf dem Festival zu vertreten. Wir werden Apfelweine und Spezialitäten von 6 hessischen Apfelweinbetrieben im über 1000 km entfernten Wales anbieten. Mit dabei sind die Produkte der Keltereien Nöll, Stier und Rothenbücher sowie des Apfelweinkontors und von Jürgen Krenzer und Dieter Walz.
Weitere Informationen unter internationalciderfestival.com
Wer in der Annahme ist, dass Apfelwein seit Jahrhunderten ein typisches Frankfurter “Getränk” ist, der wird vom Artikel “Der Geschmack der Städte - Speisen als sozialgeschichtliche Indizien” von Peter Leusch, überrascht sein.
Ein Auszug …
Peter Noller, Soziologe an der Technischen Universität Darmstadt, versucht dies exemplarisch für die Stadt Frankfurt und ihre drei legendären Spezialitäten: Apfelwein, Handkäse mit Musik und die so genannte Grüne Soße.
“Der Handkäs und auch der Apfelwein sind eigentlich erst vor 100 Jahren mit der Industrialisierung nach Frankfurt gekommen und mit einer Veränderung des Selbstbildes der Stadt. Frankfurt ist von außen damals um das Fünffache gewachsen mit den Menschen, die vom Land in die Stadt gingen, und die brachten ihren Geschmack in die Stadt mit, nämlich Apfelwein, den sie zu Hause gemacht haben, der zu Hause auch hergerichtet und getrunken wurde. Vorher war das nicht Apfelwein, sondern der Wein, der in der Gegend um Frankfurt entlang des Mains angebaut wurde. Es gab da einen Bruch des traditionellen Getränks und auch der Art zu essen, nun nämlich ein proletarisch-bäuerlicher, derber, säuerlicher Geschmack, mit dem man diese Stadt identifiziert.”
Noller bleibt nicht bei der historischen Herkunft des Apfelweins stehen. Der Äppelwoi und die derben Frankfurter Gerichte übernehmen heute eine wichtige Funktion in der Stadt:
“Die Stadt wird oft als sehr harte Stadt betrachtet, die ein Kältepol ist, und was spüren wir, wenn wir Apfelwein trinken und diese Gerichte essen. Das sind auch sehr deftige starke Gerichte, aber sie ermöglichen uns einen Blick einzunehmen, der ein anderer ist, als der Blick, den man auf die Bankenstadt mit den Hochhäusern, auf die Skyline einnimmt. Die Skyline ist eher das Globale, während dieser Geschmack uns zurückführt auf das Lokale, auf das Besondere dieser Stadt. Und es ermöglicht auch die Stadt als Ganzes zu betrachten.”
In den letzten beiden Jahren hat der Aperitiv Spritz aus dem Veneto auch in Deutschland stark an Bekanntheit gewonnen. Die Italiener sprechen dies mit spitzem “sp” und langezogenem “i”, also “S-priietz” aus. Die Namensherleitung kommt von dem Schuss Soda, den man am Ende dem Weisswein und Bitter (Campari oder Aperol) hinzufügt. Diesen Begriff haben aber die Österreicher dagelassen, als sie Venedig besetzt haben. Ein “Gespritzer” halt! Dieser Begriff ist uns ja auch nicht gänzlich unbekannt. Mann kann statt Weisswein und Soda auch Prosecco verwenden, den der prickelt ja auch. Aber zu verschieden Varianten auch in Kombination mit Apfelwein kommen wir in einem extra Artikel, der in Vorbereitung ist.
Spass gemacht hat es und viele nette Kontakt sind zustande gekommen. Über 1000 Besucher bestehend aus Apfelweininteressierten, Offiziellen, Enthusiasten, Journalisten und Brenner, Verleger, Senfmacher, Pralinenhersteller, Essigproduzenten, Pommologen, Caterer, Gastronomen und über 50 Kelterern mit Ihren Teams waren gekommen um an der 3. Jahrgangspräsentation teilzunehmen. Viele interessante Apfelwein, Schaumwein, Seccos, Brände aus 8 verschiedenen Ländern konnten wir probieren und werden bald darüber berichten. Vielen Dank an die Herrn … äähh… Veranstalter. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr, wenn am 18. März 2012 die AIR Nr. 4 stattfindet.
Eine tolle Veranstaltung der Hessischen Wirtshauskelterer im Apfelweinlokal “Zur Buchscheer” war das heute am Vormittag. 7 Kelterer präsentieren 10 junge Weine des Jahres und liefern eine breite Palette unterschiedlicher Aromen und Philosophien. Verkostungsnotizen folgen asap. (Gemacht. Siehe “Die jungen 2010er-Apfelweine der Hessischen Wirtshauskelterer”)
Top 10 der letzten 30 Tage
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