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Verkostet: Yarlington Mill Farmhouse Cider

Als wir im letzten Jahr am “International Cider Festival” in Wales teilgenommen haben, wurden wir am Ende von vielen der dortigen Aussteller reich mit Proben bestückt. Jetzt ist uns wieder eine Flaschen in die Hände gefallen und wir haben noch einmal probiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Yarlington Mill Cider
Produzent: Gwatkin
Region: UK, Sumerset
Typ: Medium Cider, halbtrockener Apfelwein
Leichte Kohlensäure
Alkohol: 7,5%

Sortenreiner Cider aus Yarlington Mill Cider Äpfeln. 2009 Prämiert mit dem Camra Cider Awards.

Yarlington Mill ist eine Apfelsorte, die vornehmlich für die Produktion von Cider verwendet wird. Es handelt sich um stark wachsende Bäume, deren reife Äpfel, die meist im späten November geerntet werden, gelb und rosarot leuchten. Der daraus gewonnene Saft ist reich an Tanninen, Zucker und Säure und damit perfekt für einen Craft-Cider.

Yarlington Mill Cider von Gwatkin ist halbtrocken und wird im Eichenfass ausgebaut. Dem Saft der Äpfel wurde zusätzlich Zucker hinzugefügt, die Gärung wurde durch die natürlichen Hefen der Äpfel angestoßen, auf die Verwendung von Reinzuchthefen wird bei Craft-Cider, so weit ich bisher erfahren habe, verzichtet.

Aber nun zum Geschmack des englischen Stöffchens.  Es ist ein eher süffiger Cider, vordergründig süß, mit einer leicht moussierenden Kohlensäure, für den Craft-Cider typische Dörrapfel- und Vanillearomen und leichter Säure. Die Tannine fördern den gerbstoffbetonten Charakter, der auch eine leicht bittere Note bringt. Insgesamt ist der Yarlington Mill Cider von Gwatkin ein sehr ausgewogener und gehaltvoller Cider, ein ausgesprochen guter Vertreter seiner Art, die 500ml sind aber nicht einfach so mal schnell weggetrunken. Der Vergleich des Herstellers zu einem Dessertwein passt!

Dieser Cider passt sehr gut zu herzhaften Käse, wie dem typisch englischen Stilton.

Preis pro Flasche liegt bei ca. 3,- GBP. Eventuell bald auch über das Apfelweinkontor erhältlich. Wir arbeiten daran.

Das Viez-ABC.

Heute im Trierischen Volksfreund: Das Viez-ABC. Man kann etwas dabei lernen, etwa, dass man in der anderen Apfelweinregion in Deutschland gern Esskastastanien zum Viez (Apfelwein) trinkt. Lesenswert!

Hier der Link.

A Apfel: Grundsätzlich kann Viez aus jedem Apfel hergestellt werden. Je nach Sorte variiert aber der Geschmack.Während Tafeläpfel zwar gut zum Verzehr sind, sind typische Mostäpfel säuerlicher, eher klein, und sie haben harte Schalen. Verbreitet zur Viezherstellung in der Region Trier sind Holzäpfel wie der Porzenapfel sowie der rote und weiße Trierer Weinapfel.

B Birne: Reiner Birnenviez wird kaum noch produziert – ihm wird eine stark abführende Wirkung nachgesagt.
Bruderschaft: Die Trierer Viezbruderschaft, die am Samstag das Viezfest veranstaltet, existiert seit 2010. Ein kleiner Kreis von viezbegeisterten Männern hat sich damals als Verein zusammengefunden, der sich in seiner Satzung Heimatkunde und Heimatpflege rund um den Viez auf die Fahne geschrieben hat. “Das oberste Ziel des Vereins ist diese traditionelle Stellung des Viez, seine Herstellungsverfahren, das Brauchtum rund um den Viez und der dazugehörigen Viezporz für die Allgemeinheit zu erhalten und auszubauen”, heißt es in der Satzung. Es gibt derzeit zwölf Mitglieder, Präsident ist Hanspitt Weiler. Der Verein ist gemeinnützig, deshalb geht der Erlös des Festes auch an ein Streuobstwiesenprojekt.

C Cidre: Die französische Bezeichnung für Apfelwein.

Darm: Zu viel Viez hat mitunter durchschlagende, also abführende Wirkung. Was bei Verstopfung durchaus erwünscht sein kann, kann Ärzten zufolge aber auch bis zum Durchfall führen.

E Eisviez: Eine ungewöhnliche Idee, die 2002 in Fisch bei Saarburg geboren wurde. Michael Winter und Roland Lutz haben analog zum Eiswein schon mehrfach Eisviez produziert. Sie ließen dazu die Äpfel bis nach dem ersten Frost am Baum hängen und kelterten erst im Dezember. Ergebnis: der Most hatte über 100 Grad Oechsle, fast doppelt so viel wie normaler Most.
Essen: Zum Viez passen besonders gut herzhafte Gerichte. Besonders beliebt in Trier waren und sind Esskastanien (“Kesten”) mit Viez. Beim Trierer Viezfest auf dem Domfreihof gibt es aus der Küche des Walderdorffs unter anderem Traditionsgerichte wie Döppelappes und Teerdisch.

Der erste Hesse

Eine tolle Veranstaltung der Hessischen Wirtshauskelterer im Apfelweinlokal “Zur Buchscheer” war das heute am Vormittag. 7 Kelterer präsentieren 10 junge Weine des Jahres und liefern eine breite Palette unterschiedlicher Aromen und Philosophien. Verkostungsnotizen folgen asap. (Gemacht. Siehe “Die jungen 2010er-Apfelweine der Hessischen Wirtshauskelterer”)

 

Dr. Höhls Hochstädter Rosé

Neuigkeit im Getränkemarkt: Der alte Hochstädter Rosé der Kelterei Höhl (also Rapp´s). Wer weiß, vielleicht hat Chefin Dr. Johanna Höhl ihre Idee des Pomp Rosé – einer gastronomie-exklusiven Cuvée von Riesling (80%), sortenreinem Wein aus der Champagner-Reinette und einer kleinen Menge Johannisbeerensaftes – auch als Variante für den Alltag des kleinen Mannes und seiner Frau herausbringen wollen.

Herausgekommen ist jedenfalls ein trinkbares, erfrischendes Getränk. Hauptsächlich Apfelwein, etwas Apfelsaft und eine minimale Dosis Saft der schwarzen Johannisbeere ergeben einen Apfelweinmix, der seine Herkunft nicht verleugnet. Charakteristische, aber zurückhaltende Apfelweinsäure, Frucht und Süße des Saftes und das Typische der schwarzen Johannisbeere, aber wohl dosiert. Einverstanden. Nicht so gut: Schon nach dem Öffnen macht dieser Rosé einen etwas schalen Eindruck. Daran müsste noch gearbeitet werden.

 

 

Köstliches aus dem Mühlviertel: Moste von Norbert Eder.

Unser Akzent liegt auf der hessischen Apfelweinkultur, aber von Zeit zu Zeit gönnen wir uns einen geschmacklichen Streifzug in andere Regionen. Überall dorthin, wo die verschiedensten Apfelweine hergestellt werden, sollte man einmal hinblicken und probieren, was man kriegen kann. Der Blick auf das Österreichische Mühlviertel oder ins Mostviertel lohnt im Besonderen.

Nicht nur wegen der ausgezeichneten Qualitäten, die dort erreicht werden, auch wegen der beispielhaften Verquickung von Tourismuskonzepten und Mostproduktion – dort greift eine Hand in die andere. So kommt es zu einer kulinarischen Kultur, von der wir hier – wenn es überhaupt je dazu kommt – noch weit entfernt sind.

Hier wie dort gibt es Probleme, die Imagewerte von Apfelwein und Birnenmost sind nicht die besten. Und hier wie dort gibt es junge Kelterer/Mostmacher, die ihren Produkten mehr als nur einen neuen Anstrich verpassen. Sie denken das Produkt neu. Einer dieser jungen, aufstrebenden, qualitätsversessenen Mostmacher in Österreich ist Norbert Eder. Der Landwirt und Mostsommelier hat vor Jahren den elterlichen Hof übernommen. Gemeinsam mit seiner Frau Eva bewirtschaftet er 20 Hektar Land, biologisch, hat Tiere, die man am Bauernhof so hat, baut Brotgetreide an und macht Saft und Most. Seit 2009 sind es 15.000 Liter. Das ist nicht unglaublich viel, aber Eder ist´s zufrieden. Denn, so sagt er: “Da kann ich noch für die Qualität einer jeden einzelnen Charge garantieren.” Er arbeitet hauptsächlich mit Streuobstbirnen, auch mal mit -äpfeln und eher die Ausnahme ist die Verwendung von Tafelobst. Wenn er das tut, dann “nur, um in ausgewählten Produkten die Möglichkeiten auszuloten”, so Eder. Also eine gewisse Milde ins Getränk zu bringen, beispielsweise. Der Grundgedanke ist und bleibt, die Streuobstbestände zu bewahren und deren geschmackliche Vorzüge zu präsentieren. Authentizität. Und wie macht er das gewinnbringend, Stichwort Imageprobleme? “Wir ignorieren die klassischen Mosttrinker und suchen uns unsere eigene Zielgruppe, in der wir tolle Erfolge haben”, ist die Antwort. Die Leute seien immer wieder überrascht, welche tollen Produkte man aus dem eigenen regionalen Obst machen kann. Mittlerweile habe sich eine Fangemeinde gebildet, die stolz auf die regionale Alternative zum trockenen Weißwein ist. Mehr Informationen findet der Interessierte hier.

Bereicherung im Supermarkt: “Bembel With Care” bei Rewe.

Ab sofort finden sich im Supermarkt die 0,5l-”Bembel With Care”-Dosen im Apfelweinregal der Rewe-Supermärkte, und bald, so angekündigt, auch in anderen Märkten. Und das nicht – weil es sich bei der Sache ja um eine odenwälder Stöffchen-Initiative handelt – lediglich ebendortselbst, sondern: hessenweit.

Die “Bembel-With-Care”-Idee, dem Apfelwein ein frischeres Image zu verpassen, sorgt schon seit einer Weile für Aufmerksamkeit und Sympathie. Der Vertrieb wuchs und wuchs, die Einigung mit der großen Supermarktkette dürfte das Sahnehäubchen auf den bisherigen Bemühungen der Initiatoren sein.

In den Dosen findet man den klaren Apfelwein der odenwäldischen Kelterei Krämer, der mit etwas mehr Süße als der nämliche Apfelwein in der Krämer-Flasche in die Dose gefüllt und mit Kohlensäure versehen wird.  Eine sauergespritzte Variante sowie eine mit koffeinhaltiger Brause versetzte sind ebenfalls erhältlich.

Händlerliste unter bembel-with-care.de.

 

Rezept: Schweinekarree in Äpfeln an Apfelwein

Apfelwein und Rippchen mal in einer anderen Variante. Sucht man nach Rezepten, bei denen man mit Apfelwein kochen kann, wird man auch in der französischen Küche fündig. Hier wird zwar mit Cidre gekocht, aber für den hessischen Gaumen sollte dieser dann durch einen Apfelwein ersetzt werden.

Folgendes Rezept ist besonders interessant, da hier quasi ein ungepökeltes Rippchen in den Topf kommt und im Apfelwein geschmort wird. Die säuerliche Apfel-/ Apfelweinnote ist wirklich etwas Besonderes. Das Geschmackserlebnis geht in die Richtung irgendwie bekannt und doch anders. Uns hat es sehr gut geschmeckt und wir werden dieses Rezept auf jeden Fall wieder zubereiten.

Das Rezept ist eigentlich für 6 Personen ausgelegt, aber für 4 hat es auch gereicht!

Vorbereitung: 30 Minuten; 2 Stunden Garzeit

Zutaten:

Schweinkarree mit 4 Rippen (oder halt 4 Koteletts am Stück!)

Butter 100gr.

Sonnenblumenöl

Trockener Apfelwein 500 ml.

Kleine Kartoffeln 500 gr. (wirklich klein wegen der Garzeit!)

Frühlingszwiebeln 6 (1 Bund)

Äpfel 3 (säuerlich z. B. Boskop)

Salz, Pfeffer

1. Das Schweinkarre mit Pfeffer und Salz einreiben. Die Hälfte der Butter mit einem Schuss Öl in einem Schmortopf erhitzen, das Karree von allen Seiten braun anbraten. Dann die in Streifen geschnitten Zwiebeln zugeben, kurz anbräunen und mit der Hälfte des Apfelweins ablöschen. Dann muss man dem Fleisch etwas Zeit lassen. Deckel drauf und 1 1/2 Stunden bei schwacher Hitze schmoren lassen. Wirklich nur bei schwacher Hitze, damit das Fleisch nicht zu trocken wird.

2. Dann die geputzten und ungeschälten Kartoffeln und die geschnittenen Frühlingszwiebeln zugeben und 20 Minuten weiter garen.

3. Die gewürfelten Äpfel mit dem restlichen Apfelwein und der verbliebenen Butter zufügen und für weitere 10 Minuten schmoren lassen.

Rezept: Apfelgelee mit Apfelwein und Calvados

Wer Apfelgelee mag, kann die nun begonnene Keltersaison nutzen, ein leckeres Gelee aus frisch gekeltertem Süßen selbst zu kochen. Bestens geeignet für den Eigenbedarf oder als nettes Mitbringsel z.B. in Einweckgläsern. Die klassische Methode, die Äpfel mit einzukochen und mühsam zu passieren oder die Verwendung eines Dampfentsafters entfallen.

Bei vielen Keltereien kann man für kleines Geld frisch gekelterten Apfelsaft (Süßen) erwerben. Dies hat den Vorteil, dass die verwendeten Mostäpfel mehr Säure haben und damit das Gelee insgesamt fruchtiger, intensiver schmeckt. Wir wären aber nicht der Apfelweinblog, wenn wir nicht eine Apfelgelee-Apfelweinvariante empfehlen würden. Das Rezept ist beim herumprobieren entstanden und erfreut sich mittlerweile in verschiedenen Varianten großer Beliebtheit.

Man ersetzt einen Teil des Apfelsaftes durch Apfelwein und/ oder Calavados. Zu empfehlen sind trockene / säureführende Apfelweine, etwa Speierling-Apfelweine. Das Verhältnis Apfelsaft und Apfelwein/ Calavados sollte hierbei ungefähr 2/3 zu 1/3 betragen. Damit das Gelee nicht zu süß wird, nehmen wir 2:1 Gelierzucker die das pflanzliche Geliermittel Pektin erhalten, welches wiederum aus Äpfeln und Zitronen gewonnen wird.

Das folgende Rezept ist für 1,8 Liter Flüssigkeit und 1 kg Gelierzucker 2:1 ausgelegt. Man kann die Menge gerne halbieren oder verdoppeln. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einfacher ist, eine größere Menge Gelee in mehreren Etappen zu kochen. Hierbei ist es wichtig den Kochtopf dazwischen immer wieder gründlich zu säubern. Es besteht sonst die Gefahr, dass die Geleereste das neue Gelee schneller gelieren lassen und Geschmack und Haptik eher an Gummibärchen erinnert.

 

Zutaten:

1 kg Gelierzucker 2:1

1200 ml Apfelsaft (frisch gekelterte oder entsaftet)

400 ml Apfelwein / 200 ml Calvados

oder

600 ml Apfelwein

Die Mengenverhältnisse sind nicht festgeschrieben, man sollte ruhig ein bisschen herum experimentieren.

Würstchenschoppen. Ein Klecks Apfelweinsenf gefällig?

Das hier ist eine sehr nette Ergänzung auf dem Speisetisch des Apfelweinfreundes. Neben diversen Apfelwein(brat-, knack- und sonstigen)würsten, verschiedenen Varianten von Apfelweineis und Apfelweinbrot und Sonstigem gibt es nun auch einen Apfelweinsenf. In diesem kleinen, feinen Senfladen. Hergestellt mit dem Apfelwein, der in einem der vielen traditionsreichen Apfelweinlokale Frankfurt-Sachsenhausens ausgeschenkt wird.

Uns schmeckte der Apfelweinsenf ausgezeichnet zu Halsrippchen und Bratwurst nebst begleitendem Glas Apfelwein. Eher zurückhaltend scharf, mit fruchtiger Komponente, feiner Säure und einigen ungemahlenen Senfkörnern.

 

Zukunftsmusik: Herkunftsbezeichnung beim Apfelwein

Die unterschiedlichsten Kreise machen sich immer wieder Gedanken, wie Apfelwein für eine größere Zahl von Käufern interessant gemacht werden könnte. Das ist gut und notwendig, denn der Apfelweinmarkt darbt. Die Branche ist schon froh, wenn sie nicht schrumpft. Um den Zustand zu beheben und Käufer zu mobilisieren, verfallen große Anbieter nicht selten darauf, einfach zu konsumierende Apfelweine herzustellen – etwa besonders milde oder Apfelweinmixgetränke. Longneckflasche und Kronkorken sind dann oft Elemente der Ausstattung, wegen derer der Apfelwein als besonders „partytauglich“ angepriesen wird. Oder er wird gleich mit Limonade versetzt und man freut sich, dass dort, wo sonst eher Biermixgetränke und noch schlimmeres konsumiert werden, nun auch mehr Apfelwein getrunken wird. Das ist verständliche Freude.

Vielleicht werden die Konsumenten der Mixturen aus Apfelwein und Limonade irgendwann mal Apfelwein und das, was ihn geschmacklich auszeichnet, wertschätzen. Warum sollte nicht, wer als Heranwachsender pappsüße Mixgetränke runtergekippt hat, später, wenn die Geschmacksknospen genug davon abbekommen haben, einen Apfelwein goutieren, der mit allem daherkommt, was Apfelwein eben charakterisiert – mit Apfelaromen, Fruchtnoten, frischer Säure und kräftigen Gerbstoffen? Ausgeschlossen ist das wahrlich nicht, aber es ist auch kein Königsweg. Vielleicht hülfe etwas anderes mehr, vielleicht. Wir haben diesen Gedanken nicht erfunden, aber wir spielen mal damit, er ist sehr reizvoll: die Herkunftsbezeichnung für Hessischen bzw. Frankfurter Apfelwein. Denkbar wäre hier etwa eine Art geschützter Ursprungsbezeichnung, nach der Erzeugung, Herstellung und Verarbeitung festgelegten Methoden folgen. Wir kennen Ähnliches etwa vom Cidre des Paye d´Auge, der mit dem Kürzel AOC – Appellation d´Origine Contrôlée – auf dem Etikett seine Herkunftsregion benennt und die traditionelle Herstellung garantiert.