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Apfelweinverkostung im Apfelweinlokal “Zur Buchscheer” in Frankfurt-Sachsenhausen

Robert Theobald lädt mit den assoziierten Hessischen Wirtshauskelterern in sein Apfelweinlokal ‘Zur Buchscheer’. 7 Kelterer präsentieren den 2011er Jahrgang und erklären ihre Apfelweine und Spezialitäten. Im Apfelweinjahr ist diese Verkostung immer ein lohnender Termin für jeden, der sich etwas eingehender mit der Materie befassen will.

Apfelweinlokal “Zur Buchscheer”, Frankfurt-Sachsenhausen, Schwarzsteinkautweg 17, Tel. 635121, 24. Mai, Preis: 17 Euro pP, ab 19 Uhr

Der 2010er-Jahrgang der Hessischen Wirtshauskelterer

Wenn man so will, war der inoffizielle Beginn der Apfelweinsaison 2011 bereits im letzten November. Damals präsentierten die 7 Betriebe der Hessischen Wirtshauskelterer ihre “Neuen Hessen” im Frankfurter Apfelweinlokal “Zur Buchscheer”: die jungen Apfelweine des 2010er Jahrgangs, neu, ungestüm, rauh, überaschend fertig, frisch, vorübergehend in der Gärung stecken geblieben – vieles war dabei, man konnte einiges erschmecken an diesen jungen Weinen, man konnte sozusagen das volle (hessische) Apfelwein-Spektrum am Beispiel dieser Jungweine erkunden. Und man konnte anhand dieser ersten Proben einiges über das Selbstverständnis der Kelterer erfahren, über deren Herstellungsweise der Apfelweine und Herangehen an den Most. Jetzt, pünktlich zum Beginn der schönen Jahreszeit, haben die Hessischen Wirtshauskelterer zur Verkostung der fertigen Apfelweine des 2010er-Jahrgangs gebeten – an den selben Ort der Präsentation der jungen Weine. Wobei: Fertige Apfelweine gab es in diesem Jahr nicht an jedem Stand. Armin Treusch (Treuschs Schwanen, Reichelsheim im Odenwald) hatte seine gesamte Produktion noch nicht gefüllt, was wohl eine weitere Veränderung der in Tanks gelagerten Apfelweine zur Folge haben wird, Willi Arnold (Hainmühle, Homberg/Ohm) hatte seine Apfelweine, die er ohnehin das ganze Jahr über größtenteils in Tanks im kalten Keller lagert, in 5 Liter-Cubitainers abgefüllt. Desgleichen Robert Theobald (Buchscheer).

Leute im Gespräch.

Apfelweinverkostung im Apfelweinlokal “Zur Buchscheer”

Willi Arnold, Herr der trockenen Apfelweine mit herrlicher Säure.

Willi Arnold, Herr der trockenen Apfelweine mit herrlicher Säure. (Foto: Hessische Wirtshauskelterer)

 

Am kommenden Donnerstag, 19.5.2011, findet ab 19 Uhr in der Buchscheer in Frankfurt-Sachsenhausen wie jedes Jahr im Mai eine Verkostung verschiedener Apfelweine der Hessischen Wirtshauskelterer statt. 7 Kelterer präsentieren den 2010er Jahrgang und erklären ihre Apfelweine und Spezialitäten. Ein lohnender Termin für jeden, der sich etwas eingehender mit der Materie befassen will. Auch mit dabei: Willi Arnold aus der Hainmühle in Homberg/Ohm (Foto), der uns mit seinen Charakterapfelweinen jedes Jahr auf´s Neue begeistert. Außerdem dabei: Robert Theobald (Buchscheer) und Jürgen Schuch (Schuchs Restaurant) aus Frankfurt, Jürgen Krenzer aus der Schaukelterei in Seiferts in der Rhön, Michael Stöckl aus der Landsteiner Mühle im Taunus, Armin Treusch (Treuschs Schwanen) und Peter Merkel (Gasthof Dornröschen) aus dem Odenwald. Eintritt: 12 EUR

Der erste Hesse

Eine tolle Veranstaltung der Hessischen Wirtshauskelterer im Apfelweinlokal “Zur Buchscheer” war das heute am Vormittag. 7 Kelterer präsentieren 10 junge Weine des Jahres und liefern eine breite Palette unterschiedlicher Aromen und Philosophien. Verkostungsnotizen folgen asap. (Gemacht. Siehe “Die jungen 2010er-Apfelweine der Hessischen Wirtshauskelterer”)

 

Die “Ersten Hessen” der Wirtshauskelterer

Mit Jungweinproben eröffnen Kelterer dem interessierten Publikum eine gute Möglichkeit, die Apfelweine des Jahres im Entstehen zu verkosten. Für die Kelterer sind solche Proben des neuen Apfelweins unerlässliche Qualitätssicherung, die regelmäßig durchgeführt werden muss. Die Interessierten verschaffen sich bei solchen Gelegenheiten einen Eindruck darüber, wohin der Apfelwein sich noch entwickeln kann.

Die Apfelweine, die Jürgen Krenzer (Altweibersommerschoppen 2008: verschiedene Apfelsorten plus Johannisbeere. Feine Gerbstoffe, leichte Cassisnote, was dem jungen, frischen Wein sehr gut steht, ungewöhnlich die rote Färbung), Robert Theobald (Fassabzug Buchscheerapfelwein: Frühe Apfelsorten der Kleingärtner in der Umgebung, nach Aussage des Kelterers viel Brettacher. Der Jungwein lässt ein mildes Endergebnis vermuten), Armin Treusch (sortenreine 2008er Goldparmäne aus dem Odenwald: trocken ausgebaut, kräftiger Apfelwein mit schön eingebundener Säure und schon jetzt vergleichsweise viel Alkohol), Peter Merkel (“Der Neue”: frisch, fruchtbetont, noch sehr trüb, sehr schmackhaft), Jürgen Schuch (“Erster Hesse”: schöne Apfelfrucht, deutliche Gerbstoffe, angenehm adstringierend, anregend und macht Appetit, noch trüb) und Michael Stöckl (sortenreiner Boskoop aus dem Taunus mit Mispel: typisch Boskoop, fruchtig mit viel Kraft und schöner Säure, noch recht trüb, das wird!) jetzt in der Frankfurter  ‘Buchscheer’ präsentiert haben, zeigen deutlich, das Apfelwein keineswegs gleich Apfelwein ist. In der Nische blüht die Vielfalt!